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Aufzug-Problem in der Garnstadter Straße gelöst

Aufzug-Problem in der Garnstadter Straße gelöst

Meldung vom 21.01.2020 Für viel Ärger und Verdruss sorgten die Aufzüge in der Unterführung Garnstadter Straße in den letzten Wochen. Seit Inbetriebnahme Ende Dezember mussten dort sechs Personen und ein Hund von der Feuerwehr gerettet werden. Jetzt wurde der Programmfehler des Fahrstuhls endlich gefunden.

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Zwischenzeitlich ordnete Bürgermeister Bernd Reisenweber sogar die Sperrung an. Nun wurde das Problem endlich entdeckt und hoffentlich ausgemerzt: ein lapidarer Programmfehler. Wartete man beim Betreten des Fahrstuhls zu lange mit dem Drücken des Knopfes, funktionierte der Fahrstuhl nicht mehr. Bei schneller Benutzung kam es zu keinen Störungen. Bei einem erneuten Vororttermin mit dem Landratsamt und der Polizei wurden heute nach etlichen Testfahrten die Aufzüge wieder freigegeben.

Wissenswertes zur Aufzugsanlage

Warum wurde die Unterführung in der Garnstadter Straße gebaut und nicht in der Bahnhofstraße wo man direkt in den Zug einsteigen kann?

Die Unterführung in der Garnstadter Straße ist nicht als Unterführung zum Bahnsteigwechsel zu verstehen. Sie dient dazu, den nun dauerhaft geschlossenen Bahnübergang in der Garnstadter Straße zu „über“queren.

Diese Lösung wurde vom Landratsamt Coburg im Zuge des Neubaus der CO13 beschlossen. Planung und Bau der Unterführung erfolgten durch das Landratsamt in Abstimmung mit der Deutschen Bahn.

Der Bahnsteigwechsel von Gleis 1 auf Gleis 2 kann über den Bahnübergang auf Höhe Canterstraße erfolgen. Das Überqueren der Gleise, wie es vor dem Ausbau der Bahnstrecke noch möglich war, ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr zulässig. Diese Vorgaben kommen von der Deutschen Bahn, die Gemeinde Ebersdorf b.Coburg kann darauf leider keinen Einfluss nehmen. Vorstöße der Gemeinde, dort eine Unterführung zu bauen wurden abgelehnt, für eine Überführung ist der vorhandene Platz nicht ausreichend.

Warum wurde als Unterführung nicht eine Rampen-Lösung wie in der Ehrlicherstraße (Unterführung der B303) gewählt? Diese wäre auch ganz ohne Aufzug barrierefrei.

Die ursprünglichen Planungen sahen sogar eine Rampenlösung vor. Diese wäre allerdings 1 Million teurer gekommen als die jetzige Umsetzung und hätte nur durch die Anlage von Serpentinen verwirklicht werden können.

Wer ist momentan für den Aufzug zuständig?

Für die beiden Aufzugsanlagen wurde ein Vollwartungsvertrag mit dem Aufzugshersteller abgeschlossen. Technische Störungen und Mängel des Aufzuges können deshalb direkt an den Hersteller, Fa. Schindler Aufzüge, unter der kostenfreien Rufnummer 0800 866 11 00 gerichtet werden, welche 24 Stunden besetz ist. Diese Telefonnummer ist auch sichtbar in den Aufzugskabinen angebracht.

Wie sollte ich mich im Störungsfall verhalten?

Der Notruftaster ist im Störungsfall für mindestens 3 - 5 Sekunden zu drücken, bis eine hörbare Wähl-Verbindung zum Kundenservice aufgebaut wird. Gegebenenfalls muss dieses nach einer kurzen Wartezeit wiederholt werden. Die 24 Stunden besetzte Service-Zentrale der Firma Schindler Aufzüge kümmert sich dann um die Störungsannahme sowie Personennotrufe und informiert einen ihrer Servicetechniker in der Nähe oder im Ausnahmefall die Feuerwehr über die Rettungsleitstelle, sofern ein schneller Zugriff auf einen Servicetechniker nicht möglich sein sollte. In der Regel sollte die Störungsbehebung oder Personenbefreiung nicht länger als 30 Minuten betragen.