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Informationen zu den Sturzflut-Karten
Im Rahmen des Projekts „Integrales Konzept zum kommunalen Sturzflut-Risikomanagement“ wurden für unsere Gemeinde Gefahren- und Risikokarten erstellt. Diese Karten sollen die Öffentlichkeit über mögliche Gefahren- und Risikopotenziale informieren und helfen, Eigenvorsorge zu treffen.
Das Konzept befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung. Die hier bereitgestellten Karten werden vorab veröffentlicht, um die Öffentlichkeit in Vorbereitung auf eine Informationsveranstaltung am 23.02.2026 über den bisherigen Stand zu informieren. Die Informationsveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Schulturnhalle Ebersdorf. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu rechtherzlich eingeladen. Die Karten können im weiteren Verlauf des Projekts noch angepasst oder ergänzt werden.
Wie entstanden die Karten?
Die Karten sind das Ergebnis von Modellrechnungen, bei denen Ereignisse betrachtet wurden, die durch Starkregen hervorgerufen werden. Dabei werden komplette Einzugsgebiete beregnet und so auch der Weg des Wassers über die Geländeoberfläche mit einbezogen.
Bei den Berechnungen wurden drei Szenarien untersucht:
• Ereignis, das statistisch alle 30 Jahre vorkommt
• Ereignis, das statistisch alle 100 Jahre vorkommt
• Extremereignis mit 100 mm Niederschlag in einer Stunde
Die Ergebnisse der Simulationen wurden zusätzlich in Animationen zur Darstellung zeitlicher Abläufe dargestellt.
Was zeigen die Karten?
In den Karten sind die maximal berechneten Wassertiefen dargestellt – also die höchsten Werte, die während der jeweiligen Simulation aufgetreten sind, unabhängig vom Zeitpunkt. Dadurch werden auch ggf. nur sehr kurzzeitig auftretende Spitzenwerte berücksichtigt.
Wie wurden die Risiken ermittelt?
Die dargestellten Risiken ergeben sich aus zwei Faktoren:
• Gefahr (berechnete Wassertiefen)
• Schadenspotenzial (Gebäudenutzungen/-kategorien)
Es wurde die maximal am Gebäude auftretende Wassertiefe berücksichtigt. Schon Kellertreppen, Lichtschächte oder tiefer liegende Eingänge können daher zu einem erhöhten Risiko führen. Wenn auf den Karten für ein Gebäude ein erhöhtes Risiko erkennbar ist, sollte geprüft werden, welche Ursachen dafür verantwortlich sind. So können gezielt Schutzmaßnahmen, wie z. B. Rückstauklappen, Abdichtungen oder bauliche Anpassungen, getroffen werden.
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