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Netzentwicklungsplan 2030

Konsultation zum Netzentwicklungsplan 2030

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 31.01.2017 hat die Bundesnetzagentur den 1. Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 veröffentlicht. Von dem darin geplanten Netzausbau könnte die Gemeinde Ebersdorf b.Coburg durch die „P44 mod" als mögliche Alternative zur „P 44" erneut betroffen sein.

Bereits im Konsultationsverfahren zum Netzentwicklungsplan 2025 haben sich viele unserer Ebersdorfer Bürgerinnen und Bürger gegen die möglichen Trassen ausgesprochen und damit eine Aufnahme in den Netzentwicklungsplan 2025 verhindert.

Im Rahmen des Konsultationsverfahrens zum Netzentwicklungsplans 2030 besteht nun vom 31.01.2017 bis 28.02.2017 für alle Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, Einwände gegen den Netzentwicklungsplan 2030 zu erheben.

Die Gemeinde Ebersdorf b.Coburg wird eine eigene Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan abgeben. Ergänzend zur gemeindlichen Stellungnahme benötigen wir jedoch auch Ihre Stellungnahme.

Ich rufe deshalb alle Bürgerinnen und Bürger von Ebersdorf b. Coburg auf, auf der Seite https://www.netzentwicklungsplan.de Einwendungen gegen die Trassen „P44" und „P44 mod" zu erheben.

Auf dieser Internetseite befindet sich der Button "Jetzt Teilnehmen". Diesen klicken Sie bitte an. Auf der nächsten Seite gibt es Infos zur Konsultation und den Text "Klicken Sie bitte hier, um Ihre Stellungnahme über die Konsultationsmaske einzureichen". Klicken Sie bitte auf das Wort "hier". Auf der nächsten Seite "Ihre Stellungnahme" ist die Vorgehensweise für die Erhebung einer Einwendung erläutert. Wenn Sie auf dieser Seite nach unten scrollen, können Sie sich direkt über diese Seite registrieren und auf den weiteren Seiten Ihre Einwendungen vorbringen.

Selbstverständlich können Sie Ihre Einwendungen auch postalisch oder per Mail an folgende Adressen senden:

Netzentwicklungsplan Strom, Postfach 10 05 72, 10565 Berlin

oder

konsultation@netzentwicklungsplan.de

Für Ihre Stellungnahme können Sie auch gerne den Vordruck verwenden. Bitte klicken Sie auf diesen Link. [797 KB]

Ich bitte alle Ebersdorfer Bürgerinnen und Bürger eindringlich einzeln und pünktlich bis zum 28.02.2017 Einspruch gegen diese geplanten Trassen „P44" und „P44 mod" zu erheben. Wir müssen diese Trassen verhindern, jede Einwendung zählt. Ein Satz reicht, es zählt die Masse der Einwendungen.

Ihr

Bernd Reisenweber

Erster Bürgermeister


Textbausteine „Einwände gegen die Projekte P44 und P 44 mod"

Hiermit erhebe ich aus folgendem Grund / folgenden Gründen Einwände gegen die Projekte "P44" und "P44 mod":

Dem, bereits seit einiger Zeit laufenden Verfahren, mangelt es an Transparenz.

Die mangelnde Öffentlichkeitsbeteiligung im Anhörungsverfahren zum Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 ist nicht hinnehmbar. Das Einstellen des Entwurfes Netzentwicklungsplans 2030 ins Internet reicht bei weitem nicht aus, um sich als Bürger über die Vorhaben zu informieren. Wer sich nicht konkret mit dem Thema beschäftigt und nicht über Internet verfügt, hat praktisch keine Möglichkeit, sich über den Entwurf zu informieren. Auch für den Netzentwicklungsplan sollten von der Politik erweiterte Beteiligungsvorschriften vorgeschrieben werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass jeder die Möglichkeit hat, sich ausreichend über den Netzausbau und die Netzentwicklung zu informieren.

Der von den Übertragungsnetzbetreibern vorgelegte Netzentwicklungsplan (NEP) 2030 folgt – wie auch in den vorangegangenen Jahren – dem Prinzip „Trassen statt Energiewende".
Sowohl die Bürger der Gemeinde Ebersdorf b.Coburg als auch die des Landkreises Coburg sind bereits jetzt durch die bestehende 380 kV-Leitung, die BAB A 73 und die ICE-Trasse über Gebühr belastet. Der Bau einer zweiten Trasse oder noch schlimmer der Abriss der neugebauten Leitung mit dem damit verbundenen Neubau wäre ein Schildbürgerstreich und sind nicht hinnehmbar.

Planvolles Handeln sieht anders aus. Wer ist dafür verantwortlich, dass eine neue Leitung, direkt neben einer im Bau befindlichen Leitung errichtet werden soll oder diese Leitung noch einmal abgerissen werden müsste?

In den für die Planung herangezogenen Szenarien werden meines Erachtens falsche Annahmen zu Grunde gelegt. So könnte die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Gaskraftwerken einen weiteren Netzausbau nicht erforderlich werden lassen.

Der zu erwartende technische Fortschritt hinsichtlich neuer Speichertechnik und eine mögliche Reduzierung des zukünftigen Verbrauchs sind nur unzureichend berücksichtigt.

In den Szenarien spielt der Stromexport eine wesentliche Rolle. In der Abwägung muss den Schutzbelangen von Mensch und Natur immer Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Netzbetreiber eingeräumt werden.

Den Netzbetreibern geht es nicht vorrangig um Versorgungssicherheit. Die Stromtrassen werden nicht für die Versorgungssicherheit benötigt, sondern für den Export von zentral erzeugtem Kohlestrom.

Durch die geplanten Vorhaben erhalten Sie so keinen Ringschluss. Sollte im Katastrophenfall ein Naturereignis für eine Unterbrechung der Stromversorgung verantwortlich sein, sind beide Leitungen gleichzeitig betroffen. Zusätzlich müssen Sie das Umspannwerk Redwitz erweitern, das jetzt schon an seine Kapazitätsgrenzen geführt wird.

Bei einer Bündelung der Leitungen werden die bisher vorgegebenen Mindestabstände nicht mehr eingehalten, gerade zwischen Dörfles-Esbach und Rödental und auch zwischen Weidhausen und Sonnefeld ist der Bau einer weiteren Trasse nicht mehr möglich.

Schutzgüter Mensch, Pflanzen, Tiere, biologische Vielfalt, Boden und Landschaft werden durch neuen Leitungen in unzulässiger Weise betroffen. Ein neuer Kahlschlag quer durch den östlichen Landkreis Coburg und den Landkreis Lichtenfels sowie erhebliche Umweltauswirkungen wären die Folge.

Der Neubau, ob als Freileitung oder Erdkabel, hätte weitere, erhebliche Beeinträchtigungen zur Folge und würde die Zerstörung der Landschaft weiter vorantreiben.

Die Verlegung der Leitungen als Erdkabel wird zu keiner Akzeptanz in der Bevölkerung führen. Die gesundheitlichen Risiken einer Erdverkabelung für Mensch und Natur sind bisher nicht hinreichend geprüft. Auch wird dadurch der Flächenverbrauch nicht minimiert.


Leiter/Leiterin der Techn. Bauverwaltung gesucht

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Veränderte Öffnungszeiten

Am Faschingsdienstag, 28.02.2017, bleibt das Rathaus nachmittags (ab 12.00 Uhr) geschlossen!
Die Sporthallen sind am Rosenmontag und Faschingsdienstag für den Sportbetrieb gesperrt!
Das Lehrschwimmbecken bleibt während der Faschings-Ferien komplett geschlossen!

Wir bitten um Verständnis und Beachtung und wünschen allen eine närrische Zeit und viel Vergnügen bei den Faschingsveranstaltungen in unserer Gemeinde!


Sponsoren ermöglichen Fahrzeug

Sieben Sitze mehr für die Jugendpflege

Jede Ferienzeit stellt Jugendpflegerin Danica Faber vor eine neue Herausforderung:
Wie können viele Kinder und Jugendliche das Ebersdorfer Ferienprogramm nutzen und sicher zum Veranstaltungsort transportiert werden. „Ausflüge ins Palm Beach, in den Wildpark Tambach oder zum Kinderkanal nach Erfurt werden sehr gut angenommen. Doch der Weg dorthin gestaltet sich oft schwierig, da nicht alle Ziele mit Bus und Bahn gut erreichbar sind und es sich auch zeitlich lohnen soll“, erklärt die Jugendpflegerin.
Dank der überwältigenden Unterstützung der Sponsoren ist es jetzt gelungen, einen Siebensitzer anzuschaffen, der in den Ferienzeiten ausschließlich unserer Jugendpflege vorbehalten ist. Zusammen mit dem Neunsitzer der Grund- und Mittelschule, der ebenfalls werbefinanziert ist, gibt es nun ein großzügiges Platzangebot, welches flexibel genutzt werden kann.
Bei der offiziellen Übergabe am 10.01.2017 dankte Erster Bürgermeister Bernd Reisenweber daher herzlich allen Firmen, die bereit waren eine Anzeige zu schalten und somit den neuen Kleintransporter zu finanzieren. Aber auch außerhalb der Ferienzeiten wird der Ford Transit Connect nicht still stehen. Er wird auch als Dienstfahrzeug eingesetzt und trägt damit dazu bei Verwaltungsabläufe zu verbessern.

Wir wünschen stets eine gute und sichere Fahrt!


Sperrung des Grüngutsammelplatzes

Der Landkreis Coburg informiert:

Bauarbeiten an der Kreisstraße CO 13
Kompostplatz ist nicht mehr anfahrbar

Die Bauarbeiten an der Umgehung Ebersdorf im Zuge der Kreisstraße CO 13 sind im vollen Gang. Dazu ist es erforderlich, die Zeickhorner Straße (ab dem Ortsschild) ab Montag den 05.12.16 zu sperren. Die Durchfahrt ist bis zum Ende der Bauarbeiten im Herbst 2017 nicht mehr möglich.

Der Grüngutsammelplatz an der Zeickhorner Straße kann bis auf weiteres nicht mehr angefahren werden.

Die nächstgelegene Kompostplatz befindet sich in Rödental, OT Blumenrod bei der Fa. Panzer. Dort ist viel Platz zum Rangieren und zum Abladen. Alternativ besteht noch die Entsorgungsmöglichkeit in Meschenbach neben der Kläranlage.

Die gesamten Bauarbeiten werden unter Anwendung rationeller Bauweisen zügig abgewickelt. Das Landratsamt Coburg bittet im Namen aller Beteiligten alle Betroffenen um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.


  • Textbausteine „Einwände gegen die Projekte P44 und P 44 mod“